Stressmanagement bei einer kantonalen Verwaltung

Von einer kantonalen Verwaltung bekamen Marianne und Wenzel Grund den Auftrag, für das Staatspersonal in der verlängerten Mittagspause an fünf Terminen einmal pro Woche etwas Praktikables zum Thema „Stressmanagement" durchzuführen. Ja, auch Beamte haben Stress!  Es wurde ein speziell für die Bedürfnisse der Staatsangestellten einfaches, aber effizientes Anti-Stress-Training ausgearbeitet.

Start mit praktischen Übungen

Um die Zeit gut zu nutzen, wurde nach einer kurzen Einführung ins Thema und der Erläuterung, was da eigentlich „abgeht“, gleich mit einigen einfachen Übungen gestartet. Zur Unterstützung und Verstärkung wurden speziell ausgesuchte Musikstücke abgespielt.

Schon nach kurzer Zeit konnten alle Teilnehmer Veränderungen feststellen, zum Beispiel „einen freieren Kopf", eine vertiefte Atmung, mehr Gelassenheit und erfrischenden Humor. In den Workshops von Marianne und Wenzel Grund wird immer viel gescherzt und gelacht.

Nützliche Tipps und Übungen

Zum Abschluss dieses ersten Termins erhielten die Besucher nützliche Tipps und Übungen, die sie nach dem Training selbstständig durchführen konnten. Das beste Coaching nützt nichts, wenn es nicht gleich in die Tat umgesetzt werden kann.

Beim zweiten Termin – eine Woche darauf – erschienen noch viel mehr interessierte Teilnehmer, die durch  die Berichterstattung ihrer Kolleginnen und Kollegen der ersten Stunde neugierig geworden waren. Nun nahmen auch leitende Angestellte am Stressmanagement-Kurs teil.

Sofort spürbare Ergebnisse

Die Teilnehmer der ersten Stunde berichteten von ihren Highlights beim besseren Umgang mit dem täglichen Berufsstress und gingen schon wesentlich entspannter in die zweite Runde. Darin ging es um den Rhythmus, d.h. darum, mit welchem Bewusstsein man durch den Berufsalltag geht.

Alle machen mit

Ab dem dritten Mal war der Gerichtssaal voll. Zu den „Stammgästen" gesellten sich auch Abteilungschefs, Staatsanwälte und Gerichtspräsidenten. Es hatte sich wohl herumgesprochen, dass es sich lohnt, die Mittagspause für etwas Gescheites und vor allem für sich selbst zu nutzen, anstatt sich nur den Bauch vollzuschlagen. Wiederum ganz nach dem Motto: „Die Zeit, die man sich nimmt, ist die Zeit, die einem etwas gibt!" Die Teilnehmer berichteten, dass sie die Übungen seit dem Training tagtäglich machen und nicht mehr missen möchten.