Radikale Kehrtwende

Nach einem Zusammenbruch kam die leitende Besitzerin eines grösseren Gastwirtschaftsbetriebs zu Wenzel Grund, weil sie erkannt hatte, dass sie ihr Leben grundsätzlich verändern musste. Sie wusste nur nicht, wie.

Im ersten Gespräch erfuhr Wenzel Grund, dass sich die Klientin schon mehrmals an beiden Brüsten einen Knoten hatte entfernen lassen und vor einem erneuten operativen Eingriff stand. Da ihr Mann vor etlichen Jahren an Magendarmkrebs gestorben war, sass die Angst tief. Auch sie hatte nun mit einer extremen Krankheit zu kämpfen.

Bei einer musikkinesiologischen Balance erzählte die Klientin, dass sie am liebsten ihren ganzen Betrieb verkaufen wollte, obwohl er erfolgreich war. Sie traute sich jedoch nicht, das Unternehmen, das sie pflichtbewusst in der dritten Generation führte, abzugeben.

Da der Termin für die nächste Operation schon feststand, erkannte Wenzel Grund, dass als absolute Priorität Stressabbau angesagt war. Der Klientin wurde dabei schnell klar, dass die Operation keine Lösung ihres Konflikts wäre. Wenzel Grund erläuterte ihr auch, dass eine so radikale Krankheit wie Krebs auch eine radikale Veränderung im Leben erforderte. Krebs sei der einzige Parasit, der bereit ist, seinen eigenen Wirt umzubringen, was die Extremform von Festhalten sei.

Die Klientin begriff, dass sie ihr Dilemma ganzheitlich angehen müsse und eine grundlegende Kehrtwende stattzufinden hätte, wenn eine wirkliche Heilung bewirkt werden sollte. Wenzel Grund empfahl ihr aufgrund weiterer Diagnosen, durch Singen eine tiefere Zufriedenheit zu erfahren. Dies passte gut zu ihr, da sie schon über einen längeren Zeitraum einem Jodelchor angehörte. Wenzel Grund ermunterte sie, zuhause im stillen Kämmerlein oder beim Haushalten zu singen und die Musik bewusst in ihr Leben zu integrieren.

In die weiteren Sitzungen flossen zuvor ausgetestete Musikstücke in innere Alpha-Reisen ein, die die Klientin im Rahmen einer durch Wenzel Grund geführten Innenschau darin unterstützten, ihren zukünftigen Weg klar zu erkennen.

Mit der Zeit fand sie die nötige Kraft und den Mut, ihren Betrieb zu verkaufen, und zwar mit dem Gefühl „Es war gut so, wie es war, aber jetzt ist etwas Neues an der Reihe!". Von da an war der Krebs kein Thema mehr, es bildeten sich keine neuen Knoten.

Die Klientin machte dann eine Ausbildung zur Verhaltenstrainerin mit Masterdiplomabschluss. Sie berät heute erfolgreich Gemeindeverwaltungen, Spitäler und Unternehmen. Dabei kommt ihr die in ihrem ersten Berufsleben erworbene Menschenkenntnis zugute.